Symptome
Allergiereaktionen können ausgesprochen vielfältig sein, was ihre Diagnose enorm erschwert. Als Zielorgan allergischer Reaktionen kommen die Haut, die Schleimhäute der Nase, der Bronchien oder des Darmes wie auch die Rückenmuskulatur (Kreuz- oder Nackenverspannungen), das Herz-Kreislaufsystem, das Lymphsystem aber auch das Gehirn in Frage.
Auch Depressionen können allergischer Natur sein
Es ist nachgewiesen, dass Nahrungsmoleküle, die durch Veränderungen der Darmschleimhaut ins Blut gelangen, die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Erreicht ein Allergen das Gehirn, können Aggressionen, Depressionen, Ängste oder gar schizoide Reaktionen die Folge sein. Allergische Reaktionen können also sowohl seelisch-geistige wie auch körperliche Symptome (Gelenkschmerzen, Herzrasen, Muskelschmerzen etc.) hervorbringen.
Von der Anregungs- zur Entzugsphase
Randolph, der Begründer der Klinischen Ökologie erforschte bereits in den 20iger Jahren die Auswirkungen maskierter (verzögerte Reaktion) Nahrungsmittelallergien und konnte ein typisches Verlaufsmuster erkennen mit einem Wechsel zwischen Anregungs- und Entzugsphase.
D.h. zunächst erfährt der Betroffene eine Phase, in der er sich leistungsfähig, belastbar und sogar euphorisch fühlt. Der Betroffene erscheint sehr gesund. Nach Stunden oder manchmal Tagen kommt es zum Abbau dieser Reaktion im Sinne eines Entzugssymptoms. Es kommt zu Müdigkeit, Erschöpfung, Depression, körperlichen Beschwerden wie Muskelschmerzen, Arthritis, Asthma etc..
Allergien zeichnen sich oft durch eine verwirrende Symptomvielfalt aus
Da Allergiker oft auf viele Nahrungsmittel reagieren, kann es zu einem extremen und ständigen Wechsel dieser Symptome kommen. Gerade diese Symptomvielfalt ist so verwirrend für die Betroffenen sollte aber immer an eine Allergie denken lassen.
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