Selbstschutzprogramme

Eingebaute Selbstschutzprogramme schützen uns vor dem Säuretod

Säuren ätzen, das haben wir schon im Chemieunterricht gelernt. Würde der Körper alle anfallenden Säuren sofort ins Blut überführen oder versuchen über die Nieren auszuscheiden, würden wir sterben. Also hat der Körper eine Reihe von Selbstschutzprogrammen eingebaut. Säuren die ins Blut gelangen, werden aktuell durch vorhandene Pufferreserven (Basische Mineralien) neutralisiert.

Säuren müssen immer mit Basen, dh. Mineralien gebunden werden

Bei Mangel müssen die Basen aus den Körperreserven abgezogen werden: d.h. der Körper holt sich die Mineralien aus dem Gewebe, den Organen, den Knochen, den Gelenken, den Bandscheiben und den Zähnen.

Osteoporose ist eine Übersäuerungskrankheit - der Körper holt Mineralien zur Abpufferung der Säuren aus den Knochen

So kommt es zur Entstehung von Osteoporose, Karies, Arthrose, Arteriosklerose etc. Der Körper sichert also erst mal unser Überleben (schon leichte Blut-PH Wertveränderungen sind für uns lebensgefährlich), die sofortigen Folgen wie die eingeschränkte Leistungsfähigkeit nehmen wir oft nicht wahr oder greifen zu Drogen und Aufputschmittel wie Kaffee. Die langfristigen Folgen bringen wir oft gar nicht mehr in Verbindung mit unserem langjährigen falschen Verhalten. Wenn uns der langjährige, übermäßige Konsum von raffinierten Kohlenhydraten bisher nicht krank gemacht hat, wieso soll er dann jetzt für unsere Osteoporose oder Arthrose verantwortlich sein?

Chronische Krankheiten haben eine jahrzehntelange Entstehungsgeschichte

Dabei übersehen wir, dass chronische Krankheiten sich immer über Jahrzehnte in Folge zunehmender Nährstoffmängel und damit verbundener eingeschränkter Enzymleistungen im Zellstoffwechsel und Übersäuerung entwickeln.



Die Selbstschutzprogramme unserer Puffersysteme und unserer Ausscheidungsorgane dienen der für unser Überleben so wichtigen Aufrechtherhaltung des PH-Milieus.

Die Regulation des Säure-Basen-Gleichgewichtes erfolgt über sogenannte körpereigene Puffersysteme und Entsäuerungsmechanismen.

Dabei regulieren die Niere, die Lunge, das Blutsystem, die Leber und der Magen im Zusammenspiel das Säure-Basen-Gleichgewicht. Sie sorgen sowohl für eine Entsäuerung, wie eine Pufferung und Ausscheidung von Säuren.

Bei Mineralmängeln nimmt der Körper die zur Bindung der Säuren notwendigen Mineralien aus unseren Depots wie den Knochen

Sind nicht genügend Mineralien zur Pufferung der Säuren vorhanden, nimmt der Körper diese aus unseren Speichern wie den Knochen und Bindegeweben. Während überschüssige Säuren, die wegen Überlastung nicht über die Ausscheidungsorgane ausgeschieden werden können, gebunden als schwerlösliche Salze im Bindegewebe abgelagert werden.

Wenn unsere Ausscheidungsorgane nicht optimal funktionieren kommt es zur Übersäuerung

Eine Unter- oder Übersäuerung des Magens oder eine Einschränkung der Lungen- oder Nierenfunktion führt immer zu einer Verschiebung ins Saure hin. Ebenso bedeutend ist die Rolle der basophilen (Basenerzeugenden) Organe wie Leber, Galle, Pankreas und Brunnersche Drüsen im Dünndarm. D.h. neben einer basischen Ernährung müssen auch unsere Ausscheidungsorgane und unsere Verdauungsorgane optimal funktionieren, damit wir nicht übersäuern.