Umweltkrankheiten
Umweltkrankheiten sind schwer zu erkennen
Die Möglichkeiten, sich zu vergiften sind außerordentlich vielseitig. Das Heimtückische an giftbedingten Erkrankungen ist die unspezifische und meist schleichende Symptomatik. Meist handelt es sich um Erscheinungen, die mit anderweitigen Erkrankungen, mit Überbelastung oder psychischem Stress verwechselt werden können.
Die chronische Vergiftung stellt durch den meist schleichenden Verlauf gleichzeitig das größte diagnostische Problem dar. Erst nach Jahren der Gifteinwirkung kommt es zu schleichenden Symptomen. So kann z.B. ein Gift im Raum in Ruhe abdampfen, die Raumbelastung wird immer geringer, aber die schädlichen Auswirkungen im menschlichen Organismus fangen erst jetzt an.
Umweltchemikalien schädigen in erster Linie das Nervensystem, die Entgiftungsorgane Niere, Leber sowie das Immunsystem.
Immer wenn die Symptome sehr vielfältig und hartnäckig sind, jegliche Therapieversuche keine wesentliche Veränderung bringen, sollte man über eine Umweltbelastung nachdenken.