Orthomolekulare Medizin
Definition nach Professor Linus Pauling :
"Orthomolekulare Medizin" ist die Erhaltung der Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden sind und für die Gesundheit erforderlich sind.“
Dazu gehören Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, essentielle Fettsäuren und Spurenelemente, die zu unserer Lebenserhaltung notwendig sind und von außen zugeführt werden müssen.
Diese Nährstoffe sind so wichtig für uns, weil sie wichtige Aufgaben in unseren Zellen übernehmen, sie fungieren als Botenstoffe, Bausteine und Enzyme und sie müssen in richtiger Menge und an richtiger Stelle vorhanden sein. Sie werden vom Körper verbraucht, können oft nur in kleinen Mengen gespeichert werden und müssen so täglich zugeführt werden.
Leichte Mängel sind schwer zu erkennen, weil die Symptome über eine Schwächung des Zellstoffwechsels anfangs eher unspezifisch sind und auch nicht übers Blut zu erkennen sind. Blutwerte werden möglichst lange zu unserer Lebenserhaltung konstant gehalten. Der Körper kann schon lange an unsere Speicher gehen, z.B. Magnesium und Kalzium aus den Knochen holen, wenn unsere Blutwerte noch normal sind und sich aber bereits eine Osteoporose entwickelt.
Über Jahrzehnte können sich, aus diesen zu Beginn latenten Mängel, manifeste chronische Krankheiten entwickeln. Eine rechtzeitige ausreichende Versorgung mit allen Nährstoffen über eine vitalstoffreiche Ernährung und bei Bedarf über Nahrungsergänzungsmittel kann diese Entwicklung verhindern. Eine nachträgliche gezielte Zufuhr bei Krankheit kann durch das Auffüllen leerer Speicher die Selbstheilungskräfte wieder aktivieren und damit zur Gesundheit beitragen.